Alles hat ein Ende, Teil 1 [LOST]

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Achtung, Spoiler!

Dieser Tage gehen gleich mehrere Serien zu Ende, welche ich über Jahre hinweg verfolgt habe. Fange ich mal mit LOST an. Nach sechs Staffel endete an Pfingstsonntag (das ist ja mal ein passender Tag!) die Drama/Mysterie/SciFi/Charakter-Serie LOST. Ich habe das zum Anlass genommen und mir die komplette (bis dahin von mir ungesehene) sechste Staffel mehr oder weniger am Stück anzusehen. Es war die richtige Entscheidung.

Die Staffel der Antworten. Das sollte sie jedenfalls werden, las ich überall. Es waren Antworten da, keine Frage, Adam und Eva, der Fuß, Jacob und das Rauchmonster, Richard, die Stimmen, die Flash-Siedeways. Aber es gibt auch noch offene Fragen, die – und da bin ich mir eigentlich sicher – die beabsichtigt waren beantwortet zu werden.

Komme ich erstmal zum Finale und zum geklärten. Jack wurde zum neuen Jacob und damit zum Beschützer der Insel. Er hat sich direkt mit dem Rauchmonster/MiB/wasauchimmer zusammen getan um mit ihm das helle Licht aufzusuchen. Während das Rauchmonster denkt, er würde damit die Insel zerstören, glaubt Jack fest daran, dass er dann das Rauchmonster, nach wie vor in Gestalt von Locke, töten kann. Am Licht angekommen macht sich Desmond daran den Stöpsel der Insel herauszuziehen. Das Licht verschwindet, es fängt an zu regnen, Erdbeben beginnen und Jack kann Locke nach einem Kampf, der mich ein bisschen an Matrix erinnerte, töten (Lock fällt vom Felsen). Nun bilden sich neue Gruppen. Jack, Hurley und Ben müssen den Stöpsel wieder in die Insel stecken, damit sie nicht komplett zerstört wird (Felsen brechen bereits zusammen). Der Rest (Kate, Sawyer, später Claire, Miles, Richard (der inzwischen altert) und Lepedius) macht sich auf den Weg zum Ajira-Flugzeug um es flugtauglich zu bekommen.

Bevor sich Jack daran macht, die Insel zu reparieren, übergibt er Hurley seinen Posten. Er glaubt nicht, dass er das überleben wird. Nachdem dank Jack die Erbeben aufhörten und die Insel gerettet scheint und auch Desmond von Jack noch gerettet wird bietet Hurley Ben an sein Stellvertreter zu werden. Als erste Amtshandlung wollen sie Desmond nach Hause schaffen. Da Hurley ja nun Boss der Insel ist, kann er seine eigenen Regeln aufstellen. Die, dass niemand von der Insel kommt, ist offensichtlich keine davon. Inzwischen konnte das Flugzeug mit den Passagieren die Insel verlassen und Jack stirbt so wie alles angefangen hat – und das an derselben Stelle im Dschungel – in dem er seine Augen auf einer Wiese schließt.

Halt! Ich habe was vergessen. Es gibt ja noch diese Flash-Sideways. Ich will eigentlich gar nicht darauf eingehen, denn ich bin mir nach wie vor nicht sicher, ob sie mir gefallen, oder ob ich mich lieber zu Hause verstecken soll um zu weinen. Also, die gesamte Story der vergangenen “Last Season”, welche außerhalb der LOST-Insel spielte, war nicht real. Viel mehr handelt es sich bei dieser Welt um einen Warteraum zum Jenseits oder was auch immer da kommen mag. Alle die auf der Insel / der Serie gestorben sind, haben sich dort (in einer Kirche) eingefunden. Naja – fast alle. Auch die, die noch gar nicht tot sind – Desmond und Hurley zum Beispiel. Christian Sheppard erklärt seinem Sohn, dass Zeit in diesem Warteraum keine Rolle spiele. Es ginge um das zusammen sein. Die fehlenden sterben also irgendwann. Aber es fehlen auch Leute. Michael zum Beispiel. Warum er nicht da ist, kann ich mir (nachdem ich im Internet nachgelesen habe) damit, dass seine Seele auf der Insel gefangen ist. Er konnte seine Fehler (Mord) bislang nicht wieder gutmachen und ist daher einer der Stimmen, die die Inselbesucher gelegentlich flüstern hören. Was ich mir aber nicht erklären kann ich zum Beispiel das fortbleiben von Walt und Mr. Eko. Rassismus der Autoren, alle schwarzen auszuladen (hab ich auch im Internet gelesen) schließe ich mal aus, da Rose ja in der Kirche war. Ich bin verwirrt.

Grundsätzlich finde ich diese Zusammenführung ja ganz nett gemacht – emotional und Happy-End mäßig und so, aber gerade die letzte Rettung von sechs Personen in einem Flugzeug wirkt so ungeheuer absurd, dass ich es nicht beschreiben kann. Auch die Tatsache, dass die hälfte der vergangenen Season nicht real war, finde ich nicht besonders prickelnd. Wie war das mit Dallas und einer Dusche noch gleich? Für ein abschließendes Fazit brauche ich noch mehr Bedenkzeit. Ich bin auch jeden Fall traurig, dass es nun vorbei ist.

An einen richtigen Masterplan, den es ja von Anfang an geben sollte, glaube ich auf jeden Fall nicht, dafür wirkte es zum Ende hin doch sehr konstruiert. Dennoch würde ich, wenn es nicht so Zeitaufwändig wäre, mir die sechs Staffeln nochmal im Stück ansehen um auf Details zu achten.

Achja, offene Fragen. Ich lasse mal ein Video sprechen :)

Kuss und Schluss

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Vorgestern habe ich mir die letzte Episoden der ABC Serie “Boston Legal” angesehen. Was einst als Fortsetzung von “Practice” begann, wurde schnell zu einem riesen Erfolg. Dabei ging es in den fünf Staffel mehr als chaotisch zu – und damit meine ich nicht nur die herausragenden Storys und Dialoge. Der Cast wurde mehr als nur einmal komplett umgekrempelt. Einzig Denny Crane und Alan Shore blieben der Serie von Beginn an erhalten. Neben recht untypischen Plädoyers im Gerichtssaal gab es noch untypischere Storys um die Freundschaft der beiden Männer. BSE, Küstenwache, Schmidt, Balkon und Hochzeit sind die Schlüsselbegriffe in den Storys um die beiden Hauptcharaktere. Captain Kirk hat Shatner bekannt gemacht, aber Denny Crane war die Rolle seines Lebens. James Spader kennt man als vertrottelten Archäologen im Stargate Kinofilm, doch als Alan Shore legte er eine Meisterleistung hin.

Das Finale der Serie wird an den beiden übernächsten Montagen auf VOX ausgestrahlt. Anschließend beginnt der Sender mit einem Rerun der Serie. Wer sie bisher verpasst hat, sollte da unbedingt mal einschalten.

hulu wird kostenpflichtig (teilweise)

hulu.com, der beliebte (amerikanische) Interntdienst, welcher Serien von ABC, FOX und NBC bereits kurz nach der Ausstrahlung im amerikanischen TV kostenlos im Internet anbietet, wird in Kürze auch ein Bezahlmodell anbieten. Für kanpp 10 Dollar im Monat soll man die Sendungen zukünftig werbefrei ansehen können. Auch die Begrenzung, dass man aktuell nur die vergangenen fünf Episoden einer Serie sehen kann, soll für die Bezahlkunden gelockert werden. Soweit ein Artikel in der LA Times.

In Deutschland ist das Angebot bis dato nicht nutzbar. Ob eine solche Version geplant ist, ist leider unbekannt. Aber in Anbetracht dessen, dass die großen deutschen Sender inzwischen fast alle ihre Mediatheken gestartet haben, ist mit einem hulu-DE wohl erstmal nicht zu rechnen.

Die deutschen müssen aber nicht unbedingt auf illegale Vertriebswege zurückgreifen. In Apples iTunes gibt es im letzter Zeit immer mehr TV-Serien die auch in Deutschland kurz nach der US-Ausstrahlung gekauft werden können. Nur von der “Alles ist Kostenlos”-Einstellung müssten die Zuschauer wegkommen… Die aktuelle “LOST”-Staffel kostet dort um die 50 EUR, ist dafür aber in HD…

Ubisoft macht sich zur Zeit keine Freunde

Nun wil der Spielehersteller etwas für die Umwelt tun und 13 Bäume je Tonne Spieleanleitungen einsparen. Diese sollen ab Ende diesen Jahres nämlich nur noch in digitaler Form bei PS3 und XBox360 Spielen beiliegen. Die Tatsache, dass da Kosten eingespart werden und diese Einsparungen wohl nicht an die Kunden weitergegeben werden, wird in der Pressemitteilung des Softwarehauses nicht erwähnt. Ich denke, dass viele Spieler nun vielleicht eher zur reinen Download-Version der Titel greifen (der legalen Version). Einen wirklicher Mehrwert wird in dieser “Bio”-Edition kaum noch vorhanden sein. Diese Entwicklung dürfte bei vielen Publishern mit Sehnsucht erwartet werden.

Ich habe inzwischen zwar meine Musik- und Audiobook Sammlung ausschließlich auf Festplatten und möchte MP3 Käufe auch nicht mehr missen, aber ganze Spiele nach dem kaufen herunterladen und dann womöglich selber irgendwo sichern? Das wirkt noch nicht sehr realistisch…

(via)

Test: Die Siedler 7

Vorbei ist die Zeit von der Unterteilung in Traditions- und Evolutions- Edition. Offensichtlich sorgte diese Unterscheidung bei den Fans für mehr Verwirrung als Klarheit und Ubisoft beziehungsweise die Spielewerkstatt BlueByte haben sich für eine Kombination beider Reihen entschieden. Die Siedler sind nicht mehr so ganz drollig wie in den Traditionsreihen dafür wird nach wie vor Wert auf erkunden der Karte und das vergrößern der eigenen Siedlung gelegt.

Mit zu den großen Neuheiten zählt auf jeden Fall die Unterscheidung der Wege, die einem zum Zeil führen. Bislang war man früher oder Später dazu gezwungen zu Pfeil, Bogen und Schwert zu greifen um den Endsieg vermelden zu können. Nun gibt es auch die Möglichkeiten sich als Händler (Kaufleute) oder Forscher (Mönche) zu beweisen. Ebenfalls eine Kombination der drei Wege ist möglich die Gegner zu besiegen. Es gibt hier schlicht kein richtig oder falsch. Ganz auf die Soldaten kann man aber nicht verzichten. In der Kampagne ist man, vor allem in den ersten Missionen, gezwungen seine Siedlung mit Gewalt zu erweitern und damit die Zeile zu erreichen. Erst im Verlauf der Kampagne werden die anderen Zweige vorgestellt. Mönche (bzw. Novizen, die untere Stufe der religiösen Anhänger) werden in der Taverne mit Gold und Brot angeheuert. Die Novizen haben die sehr vorteilhafte Eigenschaft, dass sie sich ohne Aufsehen zu erregen durch feindliches Territorium bewegen können. Die Mönche werden auch dazu benötigt auf den anderen Zweigen voran zu kommen, da sie auch in ihrer Kirche die Forschung übernehmen. Dies ist beispielsweise für die Weiterentwicklung des Militärs unerlässlich.

Im Verlauf des Spiels wird man feststellen, dass viele Rohstoffe extrem knapp sind, wenn sie denn überhaupt im eigenen Sektor vorhanden sind. Um seine Siedlung nun weiter auszubauen, kann man die bereits angesprochenen Wege von Militär oder Religion einschlagen oder man behilft sich der Händlergilde. Auf gesicherten Routen sorgen die Kaufleute dafür, knappe Güter gegen andere einzutauschen. Auch ist es manchmal nicht schlecht die Produktion bestimmter Güter einfach abzubrechen und die Händler mit der Beschaffung zu beauftragen. Denn die vielen Warenflüsse in Die Siedler 7 bedeuten neben der durchaus vorhandenen Vielfalt auch viel Arbeit alles am Laufen zu halten. Ein wenig Entlastung tut an da an der einen oder anderen Stelle ganz gut.Im neuen Siedler-Titel sind auch die Lagerhäuser wieder im Baumenü zu finden. Leider ist der Platz mit 20 Einheiten pro Gut auch schon am Anfang des Spiels sehr begrenzt. Die Möglichkeit zum Ausbau wird erst später im Verlauf des Spiels freigeschaltet. Das hat dann die Konsequenz, dass man mehr Lager bauen muss, als mal vielleicht will.

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Programvielfalt

Während ARD Geburtstag feiert und RTL einen Drogensüchtigen zum neuen Superstar kürt (darauf wird es denke ich gleich hinaus laufen), glänzt Sat.1 durch Programmvielfalt:

Neue Zielgruppe

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Stargate Universe bekommt Aliens

Nach Elf Folgen gibt es in Stargate Universe nun endlich Aliens zu sehen. Vielleicht wird die Serie ja doch noch was, denn von den ersten acht Folgen, die inzwischen auf dem deutschen SciFi Channel liefen, war ich bis auf Ausnahmen weniger angetan.

Funktionsumfang der PS3 wird reduziert

Die PS3 hat in ihrer ursprünglichen Version die Möglichkeit, dass man neben dem PS3-Betreisbsystem ein weiteres Betriebssystem (Linux) installieren kann. Diese Funktion wurde mit der Veröffentlichung der PS3-Slim auf diesen Geräten entfernt. Bislang konnte man aber auf den “alten” PS3 Systemen Linux ohne Probleme installieren. Dies ändert sich nun auch. Mit dem aktuellen Firmware-Update auf 3.2.1 wird diese Funktion ebenfalls auf den alten Systemen entfernt.

Der Grund: Sony hat Angst, denn vor kurzem gelang es Hackern den Kopierschutz zu knacken und unter Linux auch kopierte Spiele zum laufen zu bringen. Ob es aber der richtige Weg ist, eine doch bei vielen beliebte Funktion zu entfernen, sei mal dahin gestellt. Aus Sicht von Sony musste man aber handeln. Einst wurde der Kopierschutz von Segas Dreamcast geknackt und fortan weigerten sich viele Publisher für diese Konsole weiter Spiele auf den Markt zu bringen. Würde sich dieses Szenario wiederholen, wäre das für die PS3 wohl das Ende, auf dem sowieso schon schweren Markt zusammen mit Microsofts X-Box.

Sicher kann man sich nun weigern, dieses Update auszuführen. Dummerweise wird man dann aus dem PS3-Store ausgeschlossen und es ist sicher auch nur eine Frage der Zeit bis ein neues Spiel ein Update auf diese Version verlangt.

(via Playstation-Blog)

Noch mehr Siedler und Ubisoft

Vorgestern ist auch mein Siedler 7 eingetroffen. Ich habe natürlich sofort die neue Möglichkeit genutzt das Spiel auf meinem Mac (iMac von Frühjahr 2009) zu installieren. Es wird kopiert und entpackt und expandiert und noch mehr kopiert. Irgendwann ist dann alles von der DVD auf den Mac kopiert und nun kann ja eigentlich gespielt werden. Fast. Erst muss ich von dem am vergangenen Donnerstag erschienen Spiel ein Update herunterladen und installieren. Nach zwei weiteren Bechern Kaffee und einer gefühlten Ewigkeit werde ich doch gebeten auf die MAC X Version 10.6.3 zu updaten. Die Tatsache, dass es dieses Release noch gar nicht gibt, wird dabei nicht beachtet.

Nun geht es aber ans Spielen. Um damit zu starten benötige ich einen Ubisoft-Account. Habe ich zum Glück schon. Name und Passwort sind schnell eingegeben. Es folgt ein sehr unscharfes Bild was wohl etwas mit den Siedlern zu tun haben soll und eine ganz tolle Fehlermeldung. “Der Server ist zur Zeit nicht erreichbar” *argh*. Überlastung gleich am Tag der Verfügbarkeit? Eher nicht, wie ich später herausgefunden habe. Meine Firewall arbeitet so gut, dass alle Verbindungen zu Ubisoft blockiert werden. Normalerweise fragt mich “LittleSnitch”, ob ich eine Verbindung erlauben will. Auch in diesem Fall. Dummerweise taucht das Fenster erst nach Spielstart auf und ich kann da dann nicht mehr auf “Allow” klicken. Nach weiteren 30 Minuten mich durch die Konfiguration der Firewall zu kämpfen, startet das Spiel endlich. Meine Meinung zum Kopierschutz werde ich jetzt vielleicht doch noch einmal überdenken.

Leider mehr schlecht als recht, es ruckelt und das sogar noch auf der geringsten Grafikeinstellung. Die Grafikkarte des “vorletzten” iMac reicht nicht für das Spiel aus. Ob das an der Mac Umsetzung oder wirklich am iMac/Grafikkarte liegt, weiß ich nicht. Ich spiele jetzt wieder auf meinem fünf Jahre alten Mittelklasse Windows-PC. Wenn ich ein wenig weiter gesiedelt habe, folgt noch ein Bericht – diesmal aber zum eigentlichen Spiel!

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