Der iPhone-Tarifdschungel der Telekom

Seit ein paar Tagen hat die Telekom, ehemals T-Mobile, im Zuge der neuen Mittbewerber im Apple-Markt neue Tarife veröffentlicht. Ich bin fast dazu geneigt zu sagen, dass es sich um kundenfreundliche Tarife handelt. Mein Vertrag mit dem Tarif “Complete S” in der Studentenvariante kostet knapp 40 EUR (abzüglich drei Euro irgendwas für den sogenannten Telekom-Vorteil, da ich auch für DSL und Fernsehen einen Knebelvertrag beim magentafabrnene Laden habe). Für Tethering muss ich fünf Euro extra zahlen. Die MultiSIM darf ich natürlich nicht (offiziell) im iPad nutzen.

Im neuen Complete M Friends (kostet soviel wie mein aktueller Vertrag) habe ich im Grunde die selben Leistungen. Jedoch mit den Vorteilen, dass Tethering inklusive ist und auch die Nutzung von bis zu zwei MultiSIMs erlaubt ist. Angeblich soll sich nach zwölf Monaten die Vertragslaufzeit bei einem Wechsel des Tarifs, egal ob Up- oder Downgrade nicht verlängern. Ich habe noch 11 Monate Restvertragslaufzeit (habe diesen Vertrag also seit 13 Monaten). Ob ich dann bei der Telekom bleibe oder doch zu O2 gehe, weiß ich noch nicht (die nicht vorhandene Vertragslaufzeit ist schon reizvoll!). Auch den Telekom-Vorteil würde ich gerne behalten.

Da auf den Telekom Websites aber weder das eine noch das andere bestätigt oder ausgeschlossen wird, schrieb ich den MailAgents in Indien mal eine E-Mail. Die Antwort:

Sehr geehrter Herr Reymann,

gern geben wir Ihnen die gewünschten Informationen.

Den gewünschten Tarif können wir Ihnen leider nicht einrichten. Was wir Ihnen stattdessen gern anbieten:

Sie können jederzeit zu Complete Mobil L oder XL wechseln und nach zwölf Monaten in Ihrem jetzigen Tarif auch zu Call & Surf Mobil L oder zu Complete Mobil M. Passend zu Ihrem jetzigen Tarif richten wir Ihnen dabei jeweils die Tarifvariante mit Handy ein.

Ich wurde konkreter. Schrieb von Pressmitteilungen des Unternehmens, die das Gegenteil behaupteten.

Sehr geehrter Herr Reymann,

vielen Dank für Ihre schnelle Rückmeldung.

Sie haben Ihren Vertrag, mit dem Tarif Complete 120 mit Handy, für einen monatlichen Grundpreis von 49,95 Euro, für 24 Monate abgeschlossen.

Der Tarif legt unter anderem den Preis fest, den Sie für Ihr Handy bezahlt haben. Daher ist der gewünschte Tarifwechsel frühestens nach zwölf Monaten möglich

Ich war, als ich die Mail geschrieben habe aber bereits knapp 13 Monate Kunde im aktuellen Tarif. Ich schrieb mir erneut die Finger wund. Na, ratet mal, was die antworteten…

Sehr geehrter Herr Reymann,

gern beantworten wir Ihre Anfrage.

Da ein Tarifwechsel über mehrere Stufen nicht möglich ist, können Sie ab dem 6. November 2010 in den Tarif Complete Mobil M mit Handy wechseln. Wenn Sie diesen Wechsel wünschen, geben Sie uns Bescheid.

Da weder das Datum zu meinem Vertrag passt noch die Antwort zufriedenstellend ist, rief ich da mal an. Alles was ich will sei möglich. Nur schriftlich bestätigen will man mir weder, dass sich die Vertragslaufzeit nicht verlängert, noch dass ich den Telekom-Vorteil behalte. Ich ging mal das Risiko ein und wechselte meinen Tarif. Das solle innerhalb weniger Minuten möglich sein. Und tatsächlich – der Tarif hat sich sofort geändert. In Complete Mobil S, wie ich dem Kundencenter entnehmen konnte.

Also nochmal die Hotline konsultieren. Nach acht Minuten Warteschleife die schnelle Antwort: ich kann nicht in einen Friends Tarif (für Leute bis 25 Jahre oder Studenten) wechseln. Denn: als ich damals vor 13 Monaten den Vertrag abschloss, hatten die Studententarife noch nicht den Beinamen “Friends”. Ich bekam im Zuge einer Aktion jeden Monat 10 EUR auf der Rechnung als Extraposten gutgeschrieben. Eine Aktion also. Diese Sudenten-Tarife gab es ja auch nur wenige Jahre.

Man könne nun nichts für mich tun, ich muss mit dem aktuellen Tairf weiterleben oder in meinen alten zurückwechseln – was aber nur schriftlich ginge.

Mit etwas bitterem Beigeschmack bleibe ich nun bei dem neuen Tarif – in der Hoffnung da in 11 Monaten wirklich rauszukommen. Den Vorteil zum eigentlich gewünschten Tarif, eine Festnetz-Flatrate, kann ich verschmerzen, da ich mit den 120 Minuten meistens auch insgesamt auskomme…

Danke Deutschland!

Seit kurzem ist ein Teil unserer Republik online. Und zwar in Googles StreetView. 244.000 Leute sind damit aus mir völlig unbegreiflichen Gründen nicht mit einverstanden gewesen und deshalb hat Google die Häuser dieser Bürger verpixelt. 244.000, das klingt auf Deutschland gerechnet nicht viel. Den Großteil kann man sich ansehen um seine Einbruchstouren durch Deutschlands Nachbarschaften zu planen.

Das ist nun aber vorbei. Spanner und Einbrecher mit Apple-Mobile-Geräten sehen nun schwarz. Irgendjemand hat vergessen die verpixelung auf den Apfelgeräten einzuschalten. Nun hat Google die Konsequenz gezogen und StreetView für besagte Geräte komplett abgeschaltet. Danke Deutschland!

Wer hat an der Uhr gedreht?

Apple. Und zwar bei zahlreichen iPhone-Kunden. Offensichtlich hat Apple, wie immer gut im erkennen von Innovationen, erkannt, dass die Umstellung zwischen Sommer- und Winterzeit sinnlos ist. iPhones neueren Modells sind nämlich Immun gegen die gestern bei uns eingekehrte Winterzeit (oder das Ende der Sommerzeit, je nachdem wie man es bezeichnen will). Und dabei geht Apple auch noch besonders tückisch vor. Während sich die Uhrzeit des Mobiltelefons noch automatisch anpasst, verweigert der Wecker seinen Dienst – beziehungsweise verrichtet ihn erst eine Stunde später.

Als einer der Milliarden iPhone-Nutzer, die dieses als einzigen Wecker nutzen, hätte ich heute fast den Arbeitsbeginn verpennt. Glücklicherweise habe ich noch eine innere Uhr, zu der Apple noch keine Kontrolle hat.

Mehr bei fasklog.com.

Sturmschaden

Diesen Text schrieb eine Versicherungsnehmerin an Ihre Versicherung. Sie wurde aufgefordert, zu erklären, wie es dazu kommen konnte, dass ein Sturmschaden an Ihrem Gartenzaun entstanden ist. Sie fühlte sich wohl etwas verarscht. Hier die Antwort an die Versicherung:

Sehr geehrte Damen und Herren,

Sie fordern eine Begründung wie, es dazu kam, dass mein Zaun von einem Sturm zerstört worden ist. Nach anfänglicher Ratlosigkeit, was man da wohl schreiben soll ich dennoch gezwungen bin, zu antworten, um meinen Pflichten als Versicherungsnehmerin nachzukommen, trage ich nun ordnungsgemäß vor:

“Die Sonne wärmt die Luft weltweit unterschiedlich. Wo sie senkrecht auf die Erde trifft (am Äquator), wärmt sie stärker als da, wo sie schräg auftrifft (Nord- und Südpol). Und über Land wärmt sie stärker als über dem Meer. Aufgewärmte Luft dehnt sich aus, der Luftdruck wird an diesen Stellen höher (man nennt das “Hochs”). An kühleren Stellen bleibt der Luftdruck niedrig (“Tiefs”). Die Luft versucht, diese Druckunterschiede wieder auszugleichen: Sie strömt von Gebieten mit hohem Luftdruck in Gebiete mit niedrigem Luftdruck- je größer die Druckunterschiede sind, umso schneller bewegt sich die Luft mit 6 km/h, nennt man das Wind. Ab 75 km/h nennt man diese Bewegung Sturm, ab 118 km/h Orkan. So schnell ist die Luft aber nur bei extremen Druckunterschieden. Ein solcher Druckunterschied lag am Schadenstag über Deutschland vor.

Zur Unglückszeit passierte schnelle Luft den Großraum Hessen, wobei sie auch durch Asterode und an meinem Haus vorbeikam. Da mein Haus der schnellen Luft im Wege stand, sollte es weg gepustet werden. Das jedoch ließ mein treuer Zaun nicht zu. Um das Haus zu schützen, hat sich mein armer Zaun mit aller Kraft gegen die schnelle Luft gestemmt. Es gelang ihm zunächst, sich und das Haus erfolgreich zu verteidigen, so dass die schnelle Luft gezwungen war, den Weg durch das Nachbarhaus zu nehmen. Als das große Dach des Nachbarhauses in einem Stück vorbeigeflogen kam, was nur in sehr seltenen Fällen vorkommt, muss mein Zaun erschrocken oder zumindest kurz abgelenkt gewesen sein. Die schnelle Luft hat ihre Chance sofort genutzt und meinen treuen Zaun heimtückisch niedergedrückt. Der Held brach zusammen und starb noch am Boden liegend vor dem Haus, welches er jedoch immerhin erfolgreich beschützt hatte.”

Das ist meiner Ansicht nach der Vorgang, so wie er sich real zugetragen hat. Es könnte jedoch auch weniger dramatisch gewesen sein und der Fall ist als ganz gewöhnlicher Sturmschaden zu behandeln, dem nichts hinzuzufügen ist, außer das an dem Tag in Asterode – wie in ganz Deutschland – Sturm war.

Sollte weiterer Vortrag notwendig sein, Zeugenaussagen begehrt oder Ihrer Ansicht nach eine Obduktion des Zaunes erforderlich sein, stehe ich gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Ist Apple TV die Zukunft?

Apple hat in der vergangenen Woche ein neues bzw. erneuertes Produkt vorgestellt: Apple TV. Die handliche Box bringt im iTunes Store gekauften Content via Stream auf den Fernseher. Das Highlight am des Contents ist die Möglichkeit TV-Serien-Episoden zu mieten. 99 Cent/Episode ist der Preis, mit dem Apple die Massen bewegen will. Ist das die Zukunft?

Bei Audio-Content habe ich inzwischen dem physikalischem Medium abgeschworen – also der Musik-CD. Alle Singles, Alben, Audiobooks und ähnlichem sind auf MP3s auf meiner Festplatte. Bei Fotos dasselbe. Die dafür benötigte Speicherkapazität ist noch überschaubar. Damit sind die Backups auch recht einfach zu erstellen. Auch für Bücher würde ich dem Papier abschwören, wenn doch mehr Verlage ihre Produkte endlich im iBook-Store oder Amazon einen deutschen eBook Store anbieten würden. Aber bei Videocontent ist das nicht so einfach. Gerade HD Filme benötigen einiges mehr an Speicherplatz. Hier ist eine Streaminglösung vielleicht wirklich eine Alternative und vielleicht auch die Zukunft. Aber ich möchte Filme und TV-Serien nicht nur mieten. Ich will sie besitzen. Das kann ich auch bei Apple. Das hat aber ein paar Nachteile:

  • Kaufen nur am Mac, nicht am Apple-TV
  • Man kann die Titel nur einmal Downloaden – also ist man selber dafür verantwortlich diese dauerhaft zu sichern.
  • Apple bietet  eine maximale Auflösung von 720p an.
  • Preise sind sehr hoch.

Auch die Mietpreise sind, wenn ich mal bei den TV-Serien bleibe, nicht gerade günstig. Eine Staffel kostet so um die 24 Euro und ist nur begrenzt anschaubar. Eine DVD / Blu-ray-Box kostet ungefähr das selbe. Der Content ist in Deutschland meist parallel zur Erscheinung der DVDs erhältlich. Das ist in der Regel erst nach oder parallel zur TV-Ausstrahlug (bei TV-Serien). Das Argument mit der begrenzten Auflösung von 720p zieht auch hier.

Die Idee, den Content nur noch zu Streamen finde ich grundsätzlich sehr gut. Aber für 99 Cent/Episode will ich die Möglichkeit haben die Episoden unbegrenzt anzugucken. Hier stellen sich aber wohl die Filmstudios quer, die ja teilweise nichtmal von der aktuellen Lösung begeistert zu sein scheinen. Bis dahin bleibt dies ein Apple-Produkt, welches ich erstmal meiden werde. Streamen an meinen Fernseher kann ich meine Medien auch mit meiner PS3.

Virtuelles Heute Journal

Die Links werden von YouTube regelmäßig wegen angeblicher Verstöße gegen irgendwas entfernt. Deshalb am besten selber ein Video bei YouTube auswählen…

YouTube.com

Schluss mit dem Papierkrieg – ScanSnap S1300

Da ich eine größere Anzahl an Seiten digitalisieren will (als PDF am besten mit Texterkennung) und das mit meinem im Drucker eingebauten Flachbettscanner sehr umständlich ist, habe ich mich mal umgesehen. Gefunden habe ich einen Dokumentenscanner von Fujistu, den ScanSnap S1300. Seit ein paar Tagen habe ich den nun an meinem Mac im Einsatz. Überraschender Weise ging die Installation der Treiber und Software schnell und war sehr unkompliziert. Das habe ich bisher nur bei Apple Peripherie erlebt.

Die Bedienung ist genauso einfach. Dokument(e) in den Einzug des Scanners legen, auf den Scan-Button daneben klicken und das scannen wird gestartet. Über die Software kann ich vorher einstellen, ob ich pro Seite, nach X Seiten oder pro Stapel ein PDF erstellen lassen will. Texterkennung kann auch aktiviert werden und funktioniert schnell und zuverlässig. Die Seiten können wahlweise, mit Einschränkungen in der Qualität, auch als JPEG verarbeitet und gespeichert werden.

Aber es gibt auch ein Manko: der Papiereinzug fasst lt. Packung maximal 10 Seiten. Im Praxistest war nach 15 Schluss. Mit der Adobe Software kann ich zwar die einzelnen PDFs schnell zu einem großen zusammenfügen (wenn das gewünscht ist), aber es nervt schon alle paar Seiten neue einlegen zu müssen.

Ich verwende das Gerät inzwischen nicht nur um die größere Anzahl an Seiten zu digitalisieren (und diese dann praktisch am iPad und Mac zu lesen), sondern auch um Rechnungen und andere Belege und Dokumente ins 21. Jahrhundert zu schicken. Das funktioniert schnell und durch die durchsuchbaren PDFs ist das wiederfinden praktischer als in noch so gut geordneten Ordnern.

RTL kennt seine Serien wirklich gut

Das mekrt man an der aktuellen Pressemitteilung, in der die bevorstehende Serienfortsetzung von CSI:LAS VEGAS angepriesen wird…

“CSI: Den Tätern auf der Spur” kommt mit spannenden neuen Fällen auf den Bildschirm. Ab Donnerstag, 2. September, 22.15 Uhr, fasziniert das CSI-Original den Zuschauer wieder mit tiefen Blicken in die Abgründe der menschlichen Seele. Wenn die Spurenermittler von Las Vegas um ihren Chef Dr. Raymond Langston (Laurence Fishburne) ihre brillante Aufklärungsarbeit beginnen, ist fesselnde Spannung garantiert, denn Las Vegas kommt niemals zur Ruhe. Los geht es mit der Folge “Bräute, Blut und Banden” aus der neunten Staffel.

Wenn ich mich nicht völlig irre, ist der Matrix-Typ nicht der Chef sondern das Teammitglied mit dem niedrigsten Rang. Eigentlich keine große Sache, aber ich finde zumindest eine Erwähnung wert… Wie dem auch sei, ich freue mich nun mal auf den 2. September, wenn es dann mit neuen Folgen weitergeht!

Futurama – Rebirth und mehr

Vor einer Woche ging es mit Futurama nach langer Pause beim einem neuen Sender weiter. Inzwischen sind drei Episoden bei ComedyCentral gesendet worden. Heute habe ich mir diese angesehen und muss sagen, die Serie hat nichts von ihrem bisherigen Humor und Charme einbüßen müssen. Während in der ersten Episode der neuen Staffel (die wievielte ist das eigentlich? Ich steige bei der Zählweise irgendwie nicht mehr durch) widmete sich das Ende des Universums aus den Direct-to-DVD Filmen rückgängig zu machen. In der zweiten ging es um das Ende der Welt (und war Storymäßig die schwächste der dreien). In der Episode von vergangener Woche hat man sich dann Apple gewidmet und ein eyePhone an die Neu New Yorker gebracht – mein bisheriges Highlight der Staffel.

ProSieben will die neue Staffel übrigens bereits im Herbst zeigen. Wenn sich das bewahrheitet, ist die Wartezeit für das deutsche Publikum ja recht erträglich.

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