Samsung Kundenservice +1

Ich habe mir vor ca 22 Monaten einen 60″ Samsung LED Fernseher gekauft. Vor circa zwei Wochen war auf diesem eine Pixelreihe ausgefallen – auf der rechten Seite ist ein orangefarbener Streifen dauerhaft zu sehen gewesen was natürlich eine starke Beeinträchtigung beim konsumieren von Medieninhalten ist.

An dieser Stelle mein erstes Danke an Samsung – das der Fernseher in der Garantiezeit ausfällt. Ich wäre nicht verwundert gewesen, wenn dies erst in ca 9 Wochen geschieht.

Nach einer kurzen Google Suche und dem schnellen und erwarteten Ergebnis, dass man da selber nichts ausrichten kann, habe ich Samsung kontaktiert. Die sagten mir eine Woche später einen Termin zu. Eine Uhrzeit wird mir noch genannt.

Zwei Tage später ein weiterer Anruf. Aufgrund meiner Fehlerbeschreibung wurde das Ersatzteil bereits bestellt, und sofern es rechtzeitig eintreffen wird, wird kommenden Montag (heute) der Kundenservice von Samsung zwischen 13 und 16 Uhr eintreffen.

Um kurz nach 14 Uhr kam er auch. Nach kurzer Begutachtung des TV Geräts meinte der Techniker, dass er das Teil ausrauchen müsse. Er machte mit seinem Galaxy Tab ein Foto vom defekt und nahm mich mit zu seinem Auto, mit der Bitte doch mal mitzuhelfen den Karton reinzutragen. Es war der größte im Auto. Inhalt: ein neues LED-Panel.

5 Minuten später war mein Fernseher in all seine Einzelteile zerlegt. Das sind eigentlich nur zwei Gehäuseteile, zwei Platinen, zwei Lautsprecher und eine Million Schrauben. 10 weitere Minuten später hat er die Sachen an das neue Panel geschraubt und das defekte Panel eingepackt, welches nun laut Techniker in die Verschrottung geht. Kein Mensch würde sich noch angucken, was genau da defekt ist und ob es reparabel sei – auch wenn das Panel 70 % der Kosten eines Fernsehers ausmachen würde.

Anschließend verfasste der Techniker einen Bericht auf seinem Galaxy Tab, den ich auch umgehend in Kopie per E-Mail bekam. Außerdem hat er meine extra aus Dokumentenarchiv ausgedruckte Rechnungskopie fotografiert. Die hätte er auch vom Bildschirm abfotografieren können, ausdrucken sei nicht nötig gewesen. Und die Garantiekarte, die ich nach Aufforderung des Kundenservices unbedingt bereithalten sollte, war auch nicht nötig.

Warum ich das schreibe: der Kundenservice von Apple wurde von mir hier schon öfter gelobt. Heute muss ich aber sagen, dass mich auch Samsung sehr positiv überrascht hat. Ob die so einen defekt nach Beendigung der Garantie auch so unkompliziert (kostenlos) repariert hätten weiß ich nicht. Das hat Apple vor kurzem bei mir jedenfalls getan bei einem iMac, drei Jahre alt mit defekten Display, auf dem sich dunkle flecken bildeten weil sich irgendein Kleber gelöst hat.



Aber ohne Plattencover

Die Zeiten von gekauften Musiktiteln scheinen sich langsam aber sicher dem Ende zu neigen. Streaming ist In. Auch bei mir. Seit Spotify in Deutschland verfügbar ist, bin ich Kunde und habe seit dem meinen einst teuer erworbenen Titeln und Alben in iTunes eines Blickes gewürdigt.

Spotify-Telekom-der-Tarif

Aufs iPhone lade ich diese Titel schon lange nicht mehr, der Speicherplatz ist mir zu kostbar. Stattdessen habe ich die Spotify Option der Telekom gebucht – aller (berechtigten) Kritik zur Netzneutralität zum trotz. Damit kann man zum selben Preis wie direkt bei Spotify, knapp 10 EUR im Monat, deren Premium Tarif nutzen. Abgerechnet wird über die Telekom. Der Clou: das Datenvolumen von Spotify wird nicht an das normale Volumen des gebuchten Telekom Tarifs angerechnet.

Das ist praktisch, denn so viel ist das nicht und das will man nicht mit Musik Streaming vergeuden. Und niemand will gedrosselt werden.

Nun stellt sich heraus, dass die Telekom doch Volumen für die Nutzung von Spotify anrechnet. Und zwar für Funktionen die über das bloße speichern und abrufen von Playlists, vom suchen und vom abspielen der Musik hinaus gehen. Nämlich für die Funktionen „Entdecken“ und auch das herunterladen von Album-Covern werden die MB vom gebuchten Datentarif abgezogen.

Anfangs wurde vermutet, es handelt sich um einen dummen Fehler. Spotify habe die Serveradressen evtl. geändert und die Telekom filtert nicht mehr richtig, was Spotify ist, und was nicht. Vielleicht stimmt das auch. Aber man ist nicht gewillt das zu ändern.

Denn in den AGB der Telekom heißt es:

Der Kunde erhält mit der Option Music Streaming die Möglichkeit, beliebige Musikstücke aus dem Angebot von Spotify auszuwählen, mit Smartphone, Tablet-Computer oder PC in voller Länge anzuhören, Playlisten zu erstellen

 

Ein Sprecher der Telekom dazu:

Wir haben uns wohl unklar ausgedrückt. Der Tarif beinhaltet Streaming von Musik, aber nicht den Download von Albencovern.

Man könnte meinen, dass sei selbstverständlich. Wohl nicht bei der Telekom. Eigentlich hätte man damit rechnen sollen..



Irgendwie bedrohlich aber interessant

Lange war es hier ruhig um neue Einträge, aber AREA85 gibt es noch. Ich verspreche dieses Mal nicht, dass ich hier nun öfter posten werde – versuche es ganz einfach zu machen. Sehen wir den heutigen Tag als Neuanfang, 9 Jahre nachdem AREA85 als Blog zum leben erwachte.

hero-dayone-iconIn der aktuellen Woche ist DayOne im App Store von Apple als Universial App für iPhone und iPad kostenlos erhältlich. Normalerweise kostet die App knapp 3 Geldeinheiten. Ich habe die App bereits vor einiger Zeit gekauft und installiert, konnte mich aber nicht dazu aufraffen, einigermaßen regelmäßig eine Art Tagebuch oder Logbuch zu führen. Dennoch stelle ich mir das sehr interessant vor und möchte heute daher auf diese App hinweisen. Genaue Funktionsbeschreibungen spare ich mir, die gibt es bei Apple oder sonstwo. Was aber zu erwähnen ist, dass der Sync zwischen mehreren iOS Geräten via iCloud oder Dropbox super funktioniert und dass es auch eine Mac App von DayOne gibt. Diese ist aktuell nicht kostenlos, macht die experience aber besonders toll. Der Sync funktioniert natürlich auch zum und vom Mac. Ebenfalls zu erwähnen ist das besonders gelungene Design der beiden Apps. Mein Kompliment an die Entwickler, so muss das sein.

Screenshot 2014-07-05 20.09.08Für diejenigen die wie ich sich nicht aufraffen können, ein Logbuch zu führen, sollten sich einmal Moves ansehen. Diese tolle App läuft bei mir nun schon seit mehr als 400 Tagen im Hintergrund auf dem iPhone und zeichnet meinen aktuellen Standort und den Weg dorthin / von dort weg an. Die App ist kostenlos und die Belastung des Akku hält sich meiner Meinung nach in grenzen ist vertretbar. Inzwischen gibt es auch ein paar externe Dienste, die die Möglichkeit bieten, die Daten auszuwerten.

Wenn man in Zeiten von NSA und Co immer noch seine Daten anderen Anbietern anvertrauen mag ohne dabei in schnappatmung zu verfallen ist Moves sicher einen Blick wert. Es ist ganz interessant  durch die vergangenen Wochen und Monate zu blättern und sich die Erlebnisse in Erinnerung zu rufen.



Neuland

Heute stellt Google seine Reader Dienste ein. Ich habe fast bis zum letzten Drücker gewartet mich für eine Alternative zu entscheiden – und genauso kurzfristig ist diese dann auch erschienen: Digg.

Digg reader

Schlichtes, modernes Design. Nicht mit Features aufgebläht, die ich eh nicht benutze (damit konnte GReader ja auch glänzen – was aber wohl eher am Entwicklungsstillstand bei Google lag) und eine Synchronisation am Mac (das Webinterface ist sehr viel schicker als das alte von Google, welches ich am Mac bereits vor langem durch die Mac-Reeder-App ersetzte), am iPhone und iPad.

Was (mir) fehlt ist eine Ansicht nur ungelesener Artikel, aber laut einem Eintrag im Digg-Blog, soll diese kurzfristig folgen.

Ob Digg mich genauso Jahrelang wie Googles Reader begleiten wird weiß ich nicht. Feedbin ist meiner Meinung nach z.B. auch ganz nett – ist aber nicht kostenlos (hat dafür aber auch nicht das Image einer Datenkrake). Ich bin gespannt, ob das angestaubte Image der RSS-Feeds nun etwas aufleben wird. Die Chancen sind dank Google so nah wie nie.



Frühjahrsputz

Google Reader liegt im sterben. Die lebenserhaltenden Maßnahmen werden am 01. Juli diesen Jahres eingestellt. Nun ist es an der Zeit sich nach Alternativem umzusehen. Ich habe dazu nun den ersten Schritt getan und mit der zwar lange nicht aktualisierten, aber immer noch sehr übersichtlichen und funktionalen Weboberfläche des Google Readers (google.com/reader) alte Feeds aussortiert.
Eigentlich wollte ich meine 1000+ täglich ungelesenen RSS Posts, die durch die Reeder App auf Mac und iOS geistern und nur noch überflogen werden auf wichtige, interessante Feeds reduzieren. Aber ich habe daneben entdeckt, dass ich meine Feeds anscheinend noch nie aufgeräumt habe. Dort sind neben für mich inzwischen uninteressanten Abos auch viele Leichen im Keller. Blogs welche seit 2008 keine Updates hatten, waren nach wie vor abonniert. Es scheint auch, dass 2011 das Bloggen aus der Mode gekommen ist. Jedenfalls haben sich in diesem Jahr besonders viele aus dem aktiven Dienst verabschiedet.

Mit 138 Abos beginnt nun Schritt 2 um mich auf den Tod des Google Readers vorzubereiten. Die Suche nach einer Alternative. Gestern wurde es in den TechBlogs auf und ab zelebriert, die App Reeder will den Dienst Feedbin.me als Sync Dienst integrieren. Feedbin.me war mir bis gestern völlig unbekannt, sieht aber auf den ersten Blick recht passabel aus. Kostet 2 USD im Monat oder 20 USD im Jahr.

Doch vor allem hat Feedbin.me eines allen anderen möglichen Google Reader Nachfolgern voraus: der Dienst ist bereits online und kann genutzt werden.

Google Reader ist tot. RSS lebt.



Hat Apple noch Innovationen im Keller?

Vergangene Woche wurde das iPad mini vorgestellt. Dazu gab es auch gleich noch ein Update für das „klassisch“ iPad und andere Kram, angeführt von einem flachen iMac.

Alles ganz nett, das eine oder andere Gadget würde mich auch interessieren oder fand bereits den Weg in meinen Einkaufswagen.

Alle Geräte sind auf einem recht aktuellem Entwicklungsstand. mir fallen nur Kleinigkeiten ein, die man hier und da verbessern kann (LTE um 800 MHz Band, NFC). Eigentlich sind nun alle mehr oder weniger glaubwürdigen Gerüchte in Apples Produkten umgesetzt worden.

An einen Fernseher aus dem Hause Apple glaube ich nicht, eher an einen AppStore für den AppleTV. Auf meiner Wunschliste wäre noch ein Streamingdienst alá Spotify. Ein Internetradio, wie man es vielleicht von Pandora kennt, ist für mich (momentan) eher uninteressant.

Das DVD Laufwerk ist seit der vergangenen Woche komplett aus Apples Lineup verschwunden. Vielleicht wäre es nun an der Zeit auch Flatrates für Filme und TV-Serien anzubieten?
Aber das gibt es alles schon irgendwo (eben bei Spotify oder Netflix) und kommt auch sicher irgendwann. Aber eine große Innovation ist das auch nicht.

Bis auf NFC oder ein erweitertes LTE kann ich mir auch für die nächste iPhone Generation nicht vorstellen, was man da besser machen will. Es noch dünner machen, und das sogar mit Lichtsensor?

Heise.de fragte sich vor einigen Wochen dasselbe. Dort spekuliert man, dass Apple mit einer Kamera auf den Markt kommt. Warum nicht. Photos können Sie bereits (gut!) mit den iOS Devices machen. Dazu eine Integration von Fotostream oder/und anderen Social Services und wenn das einigermaßen gut umgesetzt wird, warum nicht. Ich glaube eine Leistungsstarke Kamera auf dem Niveau einer Spiegelreflex mit diesen Schnittstellen gibt es noch nicht, oder ist sehr unbekannt. Hier würde Apple mit seinem Ökosystem auf jeden Fall punkten.

Aber sonst? holographische Monitore? Touch und Retina iMac? Irgendwas müssen Sie nächstes Jahr bringen, um den Erfolg fortzusetzen…



iPhone ?

Gerüchte und Apple sind so eine Sache. Aber bei all den Fotos und nun diesem Video scheint es inzwischen als sicher herauszustellen, dass so das neue iPhone aussehen wird. Dunkler, etwas größer, ansonsten ähnlich wie sein Vorgänger. [wenn das neue iPhone nicht so aussieht, zerstört sich dieser Post von selbst].

Reload.

Was andere (dieser oder dieser) kann ich schon lange. Lange war es in meinem Blog still geworden. WordPress wurde immer mächtiger und das kurze Bloggen eines Textes, Links o.ä. wurde der mächtigen Plattform kaum gerecht. Also versuche ich nun etwas anderes und mache es wie andere in diesen Tagen. Mein WordPress Blog wandert ins Archiv und ich starte bei Tumblr neu. Die neue iPhone App hat letzte Überzeugungsarbeit zu diesem Schritt geleistet. Mal gucken, ob es hier nun häufiger Updates geben wird.