Aber ohne Plattencover

Die Zeiten von gekauften Musiktiteln scheinen sich langsam aber sicher dem Ende zu neigen. Streaming ist In. Auch bei mir. Seit Spotify in Deutschland verfügbar ist, bin ich Kunde und habe seit dem meinen einst teuer erworbenen Titeln und Alben in iTunes eines Blickes gewürdigt.

Spotify-Telekom-der-Tarif

Aufs iPhone lade ich diese Titel schon lange nicht mehr, der Speicherplatz ist mir zu kostbar. Stattdessen habe ich die Spotify Option der Telekom gebucht – aller (berechtigten) Kritik zur Netzneutralität zum trotz. Damit kann man zum selben Preis wie direkt bei Spotify, knapp 10 EUR im Monat, deren Premium Tarif nutzen. Abgerechnet wird über die Telekom. Der Clou: das Datenvolumen von Spotify wird nicht an das normale Volumen des gebuchten Telekom Tarifs angerechnet.

Das ist praktisch, denn so viel ist das nicht und das will man nicht mit Musik Streaming vergeuden. Und niemand will gedrosselt werden.

Nun stellt sich heraus, dass die Telekom doch Volumen für die Nutzung von Spotify anrechnet. Und zwar für Funktionen die über das bloße speichern und abrufen von Playlists, vom suchen und vom abspielen der Musik hinaus gehen. Nämlich für die Funktionen „Entdecken“ und auch das herunterladen von Album-Covern werden die MB vom gebuchten Datentarif abgezogen.

Anfangs wurde vermutet, es handelt sich um einen dummen Fehler. Spotify habe die Serveradressen evtl. geändert und die Telekom filtert nicht mehr richtig, was Spotify ist, und was nicht. Vielleicht stimmt das auch. Aber man ist nicht gewillt das zu ändern.

Denn in den AGB der Telekom heißt es:

Der Kunde erhält mit der Option Music Streaming die Möglichkeit, beliebige Musikstücke aus dem Angebot von Spotify auszuwählen, mit Smartphone, Tablet-Computer oder PC in voller Länge anzuhören, Playlisten zu erstellen

 

Ein Sprecher der Telekom dazu:

Wir haben uns wohl unklar ausgedrückt. Der Tarif beinhaltet Streaming von Musik, aber nicht den Download von Albencovern.

Man könnte meinen, dass sei selbstverständlich. Wohl nicht bei der Telekom. Eigentlich hätte man damit rechnen sollen..