Der Anfang vom Ende der Netzneutralität?

Na, das lustige Katzenvideo bei YouTube lädt schon wieder so lange? Das liegt bestimmt mal wieder an der Telekom. Ein Konzernsprecher des Magenta-Telefonriesen (Mark Nierwetberg)  hat das Problem, dass die Telekom den starken Zuwachs von Googles Videoportal nicht mehr Herr werden würde, jetzt auch ofiziell dem Focus bestätigt. Bislang haben nur die lästigen Blogger darüber geklagt, dass es bei YouTube aufrufen an einer Telekom-Internetverbdindung doch etwas länger dauern würde.

Aber in Kürze werden die Kapazitäten für die netten Katzenvideos verdreifacht, so Mark Nierwetberg am vergangenen Wochenende gegenüber dem Focus. Dies wird einem Zitat im Focus aber eine Ausnahme bleiben. „Wir werden uns darüber unterhalten müssen, dass verkehrsintensive Anbieter wie ‚Youtube’ dafür bezahlen, dass ihre großen Datenströme von uns gemanagt werden.“

Dies würde das Ende der Netzneutralität, also der Gleichberechtigung aller Datenströme im Internet, bedeuten. Und wenn ich mal etwas ins Blaue raten soll: erst zahlt Google für seine Videos, dann Apple für seine Musik und später Skype für die Telefonanrufe (die dann auch gleich das Minus im Telefongeschäft der Telekom ausgleichen könnten). Und ganz nebenbei verdient dann auch endlich die Telekom (stellvertretend für alle Konzerne dieser Art) mit an der so tollen Internetblase.

Quelle: FOCUS
Wikipedia: Netzneutralität