Kurzreviews: Horst Schlämmer, Planet 51, Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen, Up in the Air

In meinem (nun beendeten) Urlaub habe ich mal ein paar DVD- und blu-rays abgearbeitet.

Horst Schlämmer – Isch Kandidiere
Die Rolle ist Hape Kerkeling richtig auf den Leib geschrieben. Und in kurzen Sketchen vermittelt der Charakter einen tollen Humor. Aber wenn dann die Handlung auf 90 Minuten Länge gezogen wird, scheitert er – wen auch nicht kläglich. Die Charaktere Schlämmer (meistens), Ulle (Simon Gosejohann), Rüttgers (spielte sich selbst) und Merkel (Hape Kerkeling) haben für den einen oder anderen Lacher und guten Dialog gesorgt. Der Rest, vor allem die Hauptrolle Alexandra Kamp (spielte sich selbst) war eher langweilig und konnte nicht überzeugen. Insgesamt konnte der Humor aus den Horst-Schlämmer Sketchen kaum auf die Leinwand transportiert werden. Dann gucke ich mir lieber Schlämmers Fahrstunden nochmal an.

Planet 51
Diesmal ist es anders herum: nicht die Erde wird von Aliens heimgesucht sondern ein fremder Planet bekommt Besuch von einem NASA Astronauten. Natürlich herrscht Panik, denn die Bewohner haben Angst, ihre Gehirne werden nun gefressen. Das hat der Amerikaner natürlich nicht vor. Sein einziges Ziel ist es zurück nach Hause zu kommen. Unterstützung gegen das heimische Militär erhält er von zwei Kindern/Teenagern.

Der Film erinnert ein wenig an Aliens vs. Monsters und hat im Grundsatz eine interessante Story. Der Film sorgt für einen gemütlichen Popkorn-Filmabend aber brennt sich nicht ins Gedächtnis ein, wie ein Streifen aus Pixars Filmschmiede (WALL-E).

Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen
Auf einer kleinen Insel vor der US-Küste leben die Menschen seit Ewigkeiten vom Sardellenverkauf. Als die Käufer aber merken, dass Sardellen gar nicht schmecken, bricht die Wirtschaft ein. Ab sofort müssen die Inselbewohner die Sardellen selber in jeglicher Form verspeisen. Zumindest solange, bis ein junger (verspotteter) Erfinder es schafft, dass es alle möglichen Speisen vom Himmel regnet. Doch irgendwann mutieren diese zu riesigen Geschossen, die drohen die ganze Welt zu zerstören.

Und schon wieder ein Animinationsfilm. Dieser gefiel mir aber weniger. Zum einen können die Animinationen nicht mit denen der anderen Filmstudios mithalten. Darüber könnte man aber leicht hinwegsehen, wenn die Story stimmen würde. Diese hat mich aber irgendwie überhaupt nicht angesprochen, obwohl ich das Genre der Animinationsfilme eigentlich mag. Alles wirkt doch ein wenig zu kindisch.

Up in the Air
Wo George Clooney draufsteht ist Qualität drin. Diese These traf bislang oft zu. Und dieses Mal auch. Ryan Bingham fliegt durch die Weltgeschichte und feuert fremde Menschen – weil die eigentlichen Bosse dazu keine Lust haben. Und wenn er nicht gerade damit beschäftigt ist, hält er Motivationsseminare.

Der Film ist kurzweilig und erhält trotz des ernsten und aktuellen Themas sehr viel (guten) Humor. Wer in dieser Liebeskomödie aber ein vollkommenes Happy End erwartet, wird leider enttäuscht.