Ist Twenty Four am Ende?

Ist die US-Agentenserie „Twenty Four“ am Ende? Wenn man den Gerüchten – mehr sind es aktuell nicht – glauben schenkt, dann ist es wohl so. Die Produzenten haben sich bereits neuen Aufgaben gewidmet und trotz der akzeptablen Einschaltquoten (in den USA!) ist FOX die Serie zu teuer. Verständlich. Die ganzen Atombomben, die Anschläge auf das Weiße Haus, die CTU und die Kraftwerke müssen ja auch bezahlt werden. Aber ist das wirklich der Grund? Ich fürchte eher, das Konzept ist langsam – so weh es mir tut – ausgelutscht. Die aktuelle achte Staffel bringt kaum Neuigkeiten – obwohl erneut die Lokalität nach New York gewechselt ist. Ich habe aktuell, nach zwölf Folgen, keine Ahnung wo die Story hin will und die ganzen unnötigen Nebenhandlungen um irgendwelche Ex-Knastis und Bewährungshelfer sind keine große Leistung der Produzenten. Die aktuelle Staffel hat zwar auch interessantere Geschichten und auch Episode 12 war zum Ende hin (wie gewohnt zur Staffelmitte) sehr spektakulär und spannend gemacht, aber das reicht nicht.

Man sagt ja, man soll aufhören, wenn es am schönsten ist, doch ich glaube diesen Punkt hat man bei Twenty Four schlicht verpasst. Obwohl Washington noch viel Potential für neue Geschichten bot, ging man nach New York und macht die gleichen Fehler, die von den Zuschauern seit Jahren kritisiert werden – ich würde sogar sagen, dieses Mal sind es besonders viele.

Schade. „Twenty Four“ war mal ne wirklich tolle Serie. Inzwischen ist es nur noch eine Wiederholung mit anderen Namen an einem anderen Ort.