Bits sind teurer als Tinte und Papier

Das könnte man jedenfalls denken, wenn man sich die neue iPhone-App des SPIEGEL anschaut. 3,99 EUR kostet eine Einzelausgabe ab Ende März. Das sind 0,19 EUR mehr, als die Print-Version. Begründet wird dies mit den fixen Preisstufen, die Apple vorgiebt. Ein nachvollziehbarer Grund. Doch, warum bietet man die Ausgabe nicht einfach dauerhaft für 2,99 EUR an? Gut, da gibt es die Abgabe an Apple. Aber ich kann mir auch vorstellen, dass viele User, die grundsätzlich bereit sind für (guten) Content zu zahlen, nicht bereit sind für eine digitale Ausgabe mehr als für die Print-Ausgabe zu zahlen.