US-Seasonstart: Fringe

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Achtung, Spoiler!

Die erste Staffel von Fringe hat sich sehr schnell zu einer Serie mit einem Mystery-of-the-Week entwickelt um dann zum Ende der ersten Staffel doch noch mit einem spannenden Finale und einem noch besseren Cliffhanger zu punkten. Agent Dunham trifft in einer alternativen Realität im noch vorhandenen World Trace Center auf William Bell (Leonard Nimoy), den Chef von Massive Dynamc, zu treffen. Der Cliffhanger wurde in unserer Realität aufgelöst. Peter und Walter Bishop sowie die neue FBI Agentin Amy Jessup finden den in einen Unfall verwickelten SUV von Olivia Dunham. Von Olivia fehlt jedoch jede Spur, bis sie plötzlich durch die Windschutzscheibe geschleudert wird.

Der zunächst kritische Zustand von Olivia bessert sich schnell und in der zweiten Episode der neuen Staffel wird sie schließlich aus dem Krankenhaus entlassen. Dummerweise hat sie alle Erinnerungen an den Vorfall verloren. Obwohl man die „Mystery-of-the-Week“ nicht völlig abgeschrieben hat, geht es in der Charakterentwicklung zumindest in den bisherigen beiden Episoden etwas schneller voran, als in der ersten Staffel. Charlie Fancis wird hier zum Beispiel von einem Formwandler ermordet, der seine Identität übernimmt. Der Formwandler versucht herauszufinden, welche Erinnerungen Olivia aus der Parallelwelt mitgebracht hat und kommuniziert mit einer originellen Requisit mit der anderen Realität – einer Schreibmaschine in einem Hinterzimmer eines heruntergekommenen Geschäfts. Auch Politisch gibt es ein paar neue Elemente. Man will die Fringe-Division schließen. Dabei erfahren wir mehr über den Background von Leiter Phillip Broyles.

Alles sehr gute Ansätze. Aber es muss sich zeigen, ob die Produzenten diese auch in der zweiten Staffel beibehalten und nicht wieder völlig davon abkommen. Wünschenswert wäre es der Serie, denn Potential ist mehr als genügend vorhanden.

Fringe wird Donnerstags auf FOX ausgestrahlt.