Micromobbing gegen #HassMartin

HassMartinHeute ging die Sommerpause von „Schlag den Raab“ zu Ende. Und gleich schafft es Stefan Raab eine neue Gesellschaftsform zu etablieren: das Micromobbing. Das Was?

Also es fing eigentlich so an, dass die Zuschauer der Sendung einen gewissen Hans-Martin, ein 24-Jähriger Pharmazie-Praktikant aus Oldenburg, wegen seines IQ und seiner Mitgliedschaft in der „Mensa“ als Kandidaten gegen Stefan Raab ausgewählt haben. Dummerweise stellte sich dieser Kandidat als sehr sehr nervige und egoistische Person heraus. Die Twitter-Rankings führte er schneller an als Apple bei einer Keynote. Facebook („Ich könnte Hans-Martin pausenlos die Fresse polieren!!!!!!!!!“) und studiVZ-Gruppen wurden in Windeseile eingerichtet und ganze Scharen wettern im Web 2.0 gegen den Raab-Kontrahenten. Selbst ein fiktiver Twitter-Account mi (@hassmartin) hat in kürze mehrere hundert Follower. Aber nicht nur die, auch das Studiopublikum sowie Kommentator Frank Buschmann und Moderator Matthias Opdenhövel haben eine gewisse Abneigung gegen den Kandidaten ausgestrahlt.

Am Ende gewann #HassMartin (ein zur Zeit sehr beliebtes Twitter-Hashtag) die 500.000 EUR und wurde direkt vom Publikum ausgebuht. Das nächste Mal werden die Zuschauer sich die Kandidaten wohl etwas genauer ansehen.

Davon abgesehen war diese eine der spannendsten „Schlag den Raab“ Sendungen seit langem und vor allem bis zur letzten Minute. Am 31. Oktober gehts weiter, erneut um 500.000 EUR.

Twitter _ Hans-Martin_ JAWOLL! Ich habs drauf! JA ...