Brücke hin, Brücke her

Dresden hat in der vergangenen Woche ihr Welterbe verloren. Für eine Brücke. Ein Skandal. Das will sich Dresden natürlich nicht bieten lassen und bewirbt sich erneut um das Welterbe für die Elbtalbrücke. Man gestehe sich aber ein, dass die Erfolgsaussichten gering seien.
Wenn ich die Diskussion richtig verfolgt hatte, stellte die Unesco eine Bedingung, das Welterbe nicht abzuerkennen – den stopp des Baus einer zweiten Brücke. Diese soll nach wie vor 2011 fertiggestellt werden.  Helma Oroz (CDU), Dresdens Bürgermeisterin, sieht hier offensichtlich keinen Zusammenhang. Aber im Notfall kann man ja die neue Brücke ja doch noch abreißen und einen Tunnel bauen, wie die Unesco es vorgeschlagen hat. Oder man nimmt die Steuergelder, stellt sich auf die Elbtalbrücke und wirft sie direkt in die Elbe.