Make it so – GEZ 2.0

Moin, moin,

Die ZDF Mediathek könnte bald Geschichte sein und auch die noch sehr neue ARD-Mediathek wird eventuell nicht sehr alt. So wollen es jedenfalls die Vertreter der kommerziellen Onlinemedien wie Spiegel und Welt Online. Auch die Nachrichtenportale beider Sender sind diesen Vertretern ein Dorn im Auge.
Der Grund dafür ist ganz simpel, ARD und ZDF sind kostenlos, werbefrei und beliebt.

Nun soll der Rundfunkstaatsvertrag überarbeitet werden. Aktuell dürfen die Medienanstalten 0,75 % ihrer Gebühreneinnahmen für ihre Webangebote verwenden. In der neuen Version des Rundfunkstaatsvertrages soll diese Begrenzung aufgehoben werden. Stattdessen sollen alle Videos aber auch spätestens sieben Tage nach ihrer TV Ausstrahlung gelöscht werden.

Es soll noch mehr Änderungen in Sachen Gebühreneinzug geben. Ab 2013 soll jeder Haushalt eine pauschale Gebühr zahlen. Das würde die Aufgaben der GEZ massiv reduzieren. Außerdem verspricht man sich Mehreinnahmen, durch die Haushalte, in denen zurzeit -žschwarz gesehen“ wird. Dumm dastehen werden bei diesem Modell jedoch die Personen, die wirklich kein TV/Radio/Internetfähiges Gerät haben (was aber heutzutage wohl nicht mehr viele sind). Die eingesparten Gelder sollen dafür dienen, ganz auf Werbung zu verzichten. Dies glaube ich aber erst, wenn ich es sehe-¦

Ich bin kein Freund der Methoden der GEZ. Aber ich finde, dass die Gebühren in den Webportalen von ARD und ZDF einigermaßen sinnvoll eingesetzt werden. Was mich stört, sind die Inhalte, die wirklich unnötig sind. Was bitte schön hat Imageberater Bruce Darnell mit dem Grundversorgungsauftrag zu tun? Und warum brauchen wir so viele Sachen doppelt? Tagesschau/Heute, PlusMinus/WISO,-¦

Auf jeden Fall wird die Startseite in meinem Browser weiter tagesschau.de lauten und hoffentlich nicht in ihren Inhalten reduziert!

Bis demnächst,

Kevin Reymann
Gebührenzahler