American Gangster

Gestern habe ich mir die DVD zum Film American Gangster angesehen. Der Film war wirklich Top und wurde in seinen knapp drei Stunden keinen Moment langweilig. Es gab kaum unwichtige Nebenhandlung und sehr interessante Charaktere. Kurz ein Auszug zum Inhalt aus Wikipedia:

Frank Lucas arbeitet als Fahrer für Ellsworth -žBumpy“ Johnson, den Chef einer kriminellen Organisation. Als sein Vorgesetzter einem Herzinfarkt erliegt, baut er seine eigene Organisation auf. Er nutzt den anschwellenden Konflikt in Vietnam, um Geschäfte mit einem korrupten Offizier der Kuomintang zu machen, der ihm Heroin besorgt, das in den Särgen gefallener amerikanischer Soldaten in die USA geschmuggelt wird. Durch diese Umgehung der Mittelsmänner gelingt es ihm, Heroin in höherer Qualität und zu einem geringeren Preis als die Konkurrenz zu verkaufen.

Währenddessen wird der Polizist Richie Roberts beauftragt, eine Einheit zusammenzustellen, die den Drogenhandel in New Jersey verfolgen soll. Roberts wird recht bald auf Lucas aufmerksam und konzentriert seine Ermittlungen auf dessen Drogengeschäfte. Es gelingt schließlich, einen Cousin Lucas‘ mit einem Abhörgerät auszustatten. Dadurch finden sie heraus, wie und wann die Drogen in die USA geschmuggelt werden. Sie untersuchen ein Militärflugzeug, das u.a. mit Särgen beladen ist. Allerdings darf Roberts die Särge trotz Durchsuchungsbefehl nicht öffnen. Es gelingt Roberts Einheit trotzdem, den Weg des Heroins nach Harlem, wo die Drogen weiterverarbeitet werden, zu verfolgen. In einem Großeinsatz wird Lucas und seine komplette Gang verhaftet und es kommt zum Prozess.

Nach seiner Verhaftung versucht Lucas vergeblich, Roberts zu bestechen. Lucas hat schließlich keine andere Wahl und erklärt sich bereit, mit Roberts zusammenzuarbeiten: Er liefert nicht nur Beweise gegen Kriminelle, sondern auch gegen korrupte Polizisten. So stellt sich heraus, dass drei Viertel der Polizisten in der Anti-Drogen-Spezialeinheit des NYPD korrupt waren. Die Gefängnisstrafe von Lucas wird durch seine Kooperation von zunächst 70 auf später 15 Jahre reduziert.

Im Jahr 1991 wird Lucas aus dem Gefängnis entlassen.

Interessant ist vor allem, dass der Film auf einer wahren Begebenheit beruht und Frank Lucas an allen Tagen während der Dreharbeiten anwesend war.

Weniger gut war die DVD, die ich mir nur ausgeliehen habe. Unter „Extended Edition“ ist bei diesem Film zu verstehen, dass verschiedene Szenen die es nicht ins Kino geschafft haben an die entsprechenden Szenen eingefügt werden. Leider sind diese Szenen nur in Englisch und mit Untertiteln vorhanden. Wie ich aber gelesen habe, sollen diese Szenen durchaus Syncronisiert worden sein. Aber selbst die Untertitel waren nicht besonders gut. Wenn es keine Rechtschreibfehler gab, waren diese entweder nicht syncron mit den Szenen oder es sie waren in ein grammatikalisch sehr schlechtes Deutsch übersetzt worden. Ich sollte betonen, dass ich damit nur die paar „Extended-Szenen“ meine. Die restlichen Untertitel habe ich nicht gesehen/gelesen.

Dennoch werde ich mir die DVD wohl kaufen, da der Film wie gesagt sehr gut gemacht ist.