Ocean’s Zahlenspiele

Ocean-™s ElevenDa ich vergangene Nacht aus mir vorborgen gebliebenen Gründen nicht einschlafen konnte, zappte ich durch das Nachtfernsehen. Neben einigen Call-in Shows stieß ich auf „Ocean’s Eleven„, die Wiederholung vom Abend auf RTL. Ein Film, dessen DVD sich bei mir im Schrank bestimmt schon ein Jahr befindet und ich bis heute gestern nicht gesehen hatte. Die knapp zwei Stunden vergingen wie im flug – der Film war spannend erzählt und macht Lust auf mehr. Wie gut, dass dies nur der erste Teil einer Trillogie ist, dachte ich mir. Auch musste ich desöfteren an eine sehr gute „Deep Space Nine-Epsiode“ denken – offensichtlich auch ein Remake des Originals „Frankie und seine Spießgesellen„.

Jedenfalls habe ich den heutigen Nachmittag damit zugebracht, mir die Fortsetzung, „Ocean‘ Twelve“ anzusehen. Leider war hier nicht mehr so viel Spannung wie in Teil 1. Auch mangelte es an vielen Stellen an dem aus Teil 1 bekannten Humor. Während in Teil 1 Ocean und seine Diebesbande noch wunderbar in das Gesamtkonzept gepasst haben, wirken die Charaktere in Teil 2 doch eher krampfhaft in das Geschehen eingebaut. Es erweckt unweigerlich den Eindruck, dass es den Autoren und Produzenten wichtiger war Bruce Willis auf die Leinwand zu bringen, als Ocean’s Leute ins Geschehen einzubinden. Tess, Ocean’s Frau und die 12. im Bunde, verbrachte z.B. 2/3 des Films damit ein Haus zu streichen.

Nun interessiert mich aber doch, wie Ocean’s Thirteen geworden ist. In vier Wochen erscheint die DVD. Ich denke, die werde ich mir zumindest mal in der Videothek ausleihen. Ich befürchte aber, man hätte lieber bei einem Teil bleiben sollen.