Da bekommt man Monat für Monat den Katalog eines deutschen (?) Elektronikramsladens Versandhändlers zugeschickt und bestellt aufgrund schlechter Erfahrungen in der Vergangenheit nichts. Dann bestellt man doch etwas und wie könnte es anders sein: die Ware ist defekt. Ich schicke den Artikel zurück und weigere mich zu zahlen. Mein gutes Recht. Denn ich wollte keine Ersatzlieferung und da der Wert über 40 Euronen war, musste ich auch keine Versandkosten zahlen. Der Ramschladen Versandhändler meinte aber, der Artikel sei in Ordnung und schickt ihn an mich zurück. Mein Vermerk, auf dem ganz groß stand, ich wolle keinen Ersatz und ich storniere meine Bestellung scheint wohl nicht sehr aussagekräftig gewesen zu sein. Ich verweigere die Annahme. Nun, einige Monate strichen ins Land, bekam ich Post. Eine Mahnung. Sehr amüsant ist besonders der Satz, in dem steht, dem Händler liegt eine bestätigung von DHL für die Auslieferung vor. Ich schreibe nun eine E-Mail an den Händler und schilderte den Sachverhalt. Dabei blieb ich, was mich sehr erstaunt, noch sehr höflich. Die Leute tun ja auch nur ihren Job, dachte ich mir. Ich sagte erneut, dass ich kein Interesse an der Ware habe. Die Antwort, die ich heute Nachmittag bekam lässt nur einen Entschluss zu: Kataloge werden in Zukunft sofort in den Müll geworfen:
Sehr geehrter Herr Reymann,
die Ware wurde hier getestet und es wurde keinen defekt erkannt.
Aus diesem Grunde ging Ihnen die Ware wieder zu.
Sie erhalten Ihre Ware umgehend, nach Bezahlung der Forderung.
Mit freundlichen Grüßen
Versteht man in Deutschlands Ramschläden Versandhandel den Satz “Ich will die Ware nicht mehr” nicht?
