Nordenham – eine Weltstadt

Gestern benutzte ich eines der öffentlichen Verkehrsmittel. Es ähnelt einer Shuttlefähre, nennt sich aber Omnibus. Der so genannte Bus hielt an einer Haltestelle (nahe einem Schwimmbad) und eine Gruppe von Kleinwüchsigen bestieg das Fahrzeug. Nach kurzer Weiterfahrt merkte ich, dass etwas mit diesen Leuten nicht stimmte. Sie sprachen eine ganz andere Sprache.

In der Vergangenheit habe ich diese Stadt ja das eine oder andere (naja, eigentlich nur das eine) Mal verteidigt. Denn in Nordenham gibt es ja immerhin so manche guten Dinge… Da wäre zum einen …

*20 Minuten später*

Alles Quatsch. In Nordenham ist nichts, absolut gar nichts, gut. Die Verkehrsanbindung ist miserabel. Die Arbeitslosenzahlen übersteigen wahrscheinlich schon die Arbeiter und die Shoppingmeile verkommt jede Woche mehr. Und weil es Nordenham so blendend geht, beschloss die Stadt vor kurzem ein Touristik-Zentrum zu eröffnen – denn an anderen Sachen fehlt es Nordenham ja scheinbar überhaupt nicht. Ich habe übrigens auch eine Erklärung dafür, warum die Terroristen, äh Touristen die Stadt nach ihrer Ankunft nicht wieder schreiend verlassen haben. Sie konnten nicht. Wie erwähnt ist eine Verkehrsanbindung so gut wie nicht existent.

Manchmal frage ich mich wirklich, warum ich hier noch wohne…

1 Kommentar

  1. Und da soll mal einer sagen, Blogs lesen bringt nichts.
    Jetzt ist mir sogar “Nordenham” geläufig, wovon ich nichniemalsnie zuvor gehört habe. :)

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