Nachdem ich also die fehlenden Raketen gesucht und gefunden habe, machte ich mich auf, um einen geeigneten Startplatz zu finden. Am unauffälligsten erschien mir da das Feuerwerk am Brandenburger Tor. Ich kann euch sagen, das war ein Kunststück, die ganzen Raketen unauffällig durch den Zug zu bekommen. Aber ich habe es geschafft und bin um Punkt 24 Uhr gestartet. Hat auch soweit ganz gut geklappt – doch irgendwann wurde mir ein wenig schummrig. Ich habe wohl irgendwie vergessen, einen Raumanzug o.ä. mitzunehmen – also: im Sturzflug zurück. Gelandet bin ich in der Wüste von Nevada… nach einer Hochzeit, einer Scheidung, zwei Millionen, die ich durch die Scheidung bekommen habe und zwei Millionen, die ich verspielt habe, bin ich zurück nach Hause. Dummerweise hat ein Sprengkörper meine Behausung getroffen. Ich musste mir erstmal eine Wohnung suchen. Zu allem Überfluss habe ich durch meinen Aufenthalt in Nevada einen Termin bei der Agentur für Arbeit versäumt. Die sind da aber auch penibel, sage ich euch. Lange Rede, kurzer Sinn: ich werde mich jetzt mal um einen Job bemühen… ich nehme nicht an, das mein Vermieter lange auf sein Geld warten wird.
Bis demnächst…
