Als ich gestern Morgen erwachte, staunte ich über die weiße Landschaft nicht schlecht. Viele Erklärungsversuche gingen mir durch den Kopf, was diese weiße Schicht sein könnte: detonierte Atombombe oder das Auslaufen einer Milchfabrik. Alles Quatsch. Meine Untersuchungen ergaben, dass es sich um Schnee handelt:
Schnee entsteht, wenn sich in den Wolken feinste Tröpfchen unterkühlten Wassers an Kristallisationskeimen (zum Beispiel ein Staubteilchen) anlagern und dort gefrieren. Dieser Prozeß setzt jedoch in der Regel erst bei Temperaturen unter -10 °C ein, wobei noch bis -40 °C auch flüssiges Wasser existiert. Die dabei entstehenden Eiskristalle, weniger als 0,1 mm groß, fallen nach unten und wachsen durch den Unterschied des Dampfdrucks zwischen Eis und unterkühltem Wasser weiter an. Auch resublimiert der in der Luft enthaltene Wasserdampf, geht also direkt in Eis über und trägt damit zum Kristallwachstum bei. Es bilden sich die bekannten sechseckigen Formen aus. Wegen der besonderen Struktur der Wassermoleküle sind dabei nur Winkel von 60 ° bzw. 120 ° möglich.
Es dauerte eine ganze Zeit, bis ich dies begriffen hatte. Als Wissenschaftler lernt man im laufe der Jahre ja so einiges. Doch auf Schnee bin ich bisher nicht gestoßen. Auf meinem Heimatplaneten gibt es keinen, auf der rotierenden Raumstation gab es nur Nebel und unser kleines Kampfschiff hatte ja nichtmal ein Holodeck.
Ich wollte genauere Untersuchungen machen. Gerüchteweise soll man Männer aus Schnee bauen können… doch das Schicksal meinte es nicht gut mit mir
Als Sturz bezeichnet man den kontrollierten oder unkontrollierten freien Fall eines Körpers. Die Schwere des Sturzes wird von verschiedenen Faktoren bestimmt. Als wesentlichster Faktor gilt der Sturzfaktor.

